BLS

Die Bucerius Law School in Hamburg ist Deutschlands erste private Hochschule für Rechtswissenschaft mit Promotions- und Habilitationsrecht. Sie wurde im Jahr 2000 von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründet.

Der Lehrstuhl Öffentliches Recht II der Bucerius Law School hat Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Recht der Europäischen Integration, Internationales See- und Umweltrecht mit seinen Bezügen zum Internationalen Wirtschaftsrecht und Internationaler Menschenrechtsschutz.

 

Mitarbeiter

Die Bucerius Law School deckt unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Doris König im Rahmen von PiraT die rechtswissenschaftliche Dimension des Projekts ab. Frau Prof. König, Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Allgemeine Staatslehre, Europa- und Völkerrecht an der Bucerius Law School, Mitglied des völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des Auswärtigen Amtes und eine der Direktoren der Max Planck Research School for Maritime Affairs, hat sich bereits intensiv mit der Frage des Einsatzes von Seestreitkräften zur Verhinderung von Terrorismus, der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen (Proliferation) sowie zur Bekämpfung der Piraterie befasst.

Unter der Leitung von Frau Prof. König arbeiten Andreas Kolb, Thilo Neumann und Tim Salomon an dem Forschungsvorhaben mit.

 

Arbeitsziele

Das endgültige Ziel des Teilvorhabens der Bucerius Law School ist es, den zur Verwirklichung des Konzepts der „Security Governance“ erforderlichen Rechtsrahmen zu erarbeiten. Dieser muss so beschaffen sein, dass er eine angemessene Bekämpfung von maritimem Terrorismus und Piraterie zulässt und das Risiko zukünftiger Angriffe auf den Seehandel minimiert.

Die wissenschaftlichen Arbeitsziele lassen sich in drei Stufen unterteilen: Erstens muss der völker-, europa- und nationalrechtliche Normenbestand, der für die Bekämpfung von maritimem Terrorismus und Piraterie einschlägig ist, zusammengeführt und systematisiert werden. Zweitens gilt es, diesen zu analysieren, die Wechselwirkungen der genannten Rechtsebenen aufzuzeigen und Lücken bzw. Steuerungsdefizite aufzudecken. Drittens sollen Handlungsoptionen zur Optimierung des rechtlichen Rahmens erarbeitet werden.