IFSH

IFSH - Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) ist eine eigenständige Forschungseinrichtung an der Universität Hamburg. Die Institutsarbeit orientiert sich am Postulat einer sowohl leistungsstarken wie konsequent friedensverträglichen Sicherheitspolitik. Dabei verbindet es wissenschaftliche Analyse mit Angeboten politiknaher Problemlösung.

 

Mitarbeiter

Das IFSH übernimmt im Rahmen von PiraT sowohl die Projektkoordination als auch die politikwissenschaftlich-sicherheitsanalytische und konzeptionelle Forschungsarbeit für das Projekt. Die gemeinsame Projektleitung liegt bei Dr. Hans-Georg Ehrhart (Leiter ZEUS) und Dr. Patricia Schneider. Projektkoordinatorin ist Dr. Patricia Schneider, die zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Kerstin Petretto, M.A. das Projektthema bearbeitet. Sie werden unterstützt durch Eckhard Schlopsna, der für die Kommunikationsinstrumente wie der Erstellung der Projektwebsite verantwortlich ist. Als studentische Hilfskräfte wirkt Christina Till mit.

 

Arbeitsziele

Arbeitsziel des IFSH ist es, sicherheitsanalytische Risikomodelle zu verfeinern um infrage stehende maritime Unsicherheitslagen zu durchdringen und, hierauf aufbauend, Ansatzpunkte für ein koordiniertes Vorgehen zur wirksamen Risikoreduzierung zu isolieren.

Darüber hinaus wird das IFSH unter kritischer Heranziehung des „Security Governance“-Ansatzes, den Koordinierungsprozess zwischen den relevanten Schlüsselakteuren analysieren und weiterentwickeln.

Als Projektkoordinator wird das IFSH außerdem alle im Zuge der Durchführung des Projekts anfallenden Treffen zur Verzahnung der einzelnen Teilforschungsarbeiten organisieren, die Kommunikationsplattform und Website betreuen sowie die redaktionellen Aufgaben für die gemeinsamen Publikationen übernehmen.

 

Wissenschaftliche Arbeitsziele des Teilvorhabens sind:

(a) die problemfeldspezifische Konzeptualisierung des sicherheitsanalytischen Risikomodells zur konsortialen Entwicklung verbesserter Indikatoren zur wirksamen Objektivierung bestehender Risikolagen auf See;

(b) die Entwicklung von Indikatoren, die darauf gerichtet sind, alle politikwissenschaftlichen Teilaspekte zu behandeln und im Rahmen empirischer Teilstudien zu Akteuren und Handlungskontexten im Sinne der Ausrichtung des Gesamtvorhabens zu konkretisieren;

(c) die problemfeldspezifische Aufbereitung der für die Entwicklung koordinierter Handlungsoptionen zentralen „Security Governance“-Konzeptionen und deren Weiterentwicklung als einen analytischen Rahmen für das Management hochkomplexer Risikokonstellationen; sowie

(d) die Erarbeitung optimierter Sicherheitslösungen im Sinne staatlicher und privater Handlungsoptionen und deren möglichst wirksame Koordinierung im Rahmen eines den Abschluss der Forschungsarbeiten bildenden Maßnahmenkatalogs.