ISZA

Das Institut für strategische Zukunftsanalysen der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Stiftung (ISZA) mit Geschäftssitz in Hamburg ist ein von den Inhabern selbst geführtes Forschungs-, Analyse-, Lehr- und Beratungsinstitut in der Rechtsform einer Unternehmergesellschaft. Es stellt interdisziplinäre, ressortübergreifende sowie langfristige, sicherheitspolitisch interessante Zukunftsanalysen für Ministerien und international tätige Wirtschaftsunternehmen bereit. Das vom Institut bereitgestellte Wissen soll bei der Frühwarnung, strategischen Zielbildung sowie langfristigen Planung helfen, um damit zur inhaltlichen Risikominimierung von Entscheidungsträgern beizutragen.

Mitarbeiter

Das ISZA übernimmt im Rahmen von PiraT Teilziele des Gesamtprojekts. Hieran arbeiten der Wissenschaftliche Direktor des Instituts Prof. Dr. Peter Schmidt, der Technische Direktor Heinz Dieter Jopp sowie der Geschäftsführer Roland Kaestner mit. Verantwortlich für die Koordination mit dem IFSH ist der Geschäftsführer.

Arbeitsziele

Um den zeitlichen Horizont der Untersuchungen zu öffnen und auch mittel- bis langfristige Perspektiven zu integrieren, erstellt das ISZA im Rahmen des AP 2 eine Analyse, die die vorliegende Problematik Szenarien orientiert für die nächsten 15 bis 20 Jahre modelliert. Das ISZA baut hierfür auf Teilaspekte der Studie „Sicherheit, Frieden und Technologie im 21. Jahrhundert“ auf. Insbesondere werden die Aspekte der Piraterie und des transnationalen sowie maritimen Terrorismus isoliert und unter Einbeziehung zunächst globaler Faktoren entsprechend den Ausrichtungen des vorliegenden Forschungsvorhabens vertieft. Geliefert werden sollen Indikatoren und auf ihnen basierende Daten, die der auch mittel- und langfristigen Objektivierung der Risiken dienen.

Die Untersuchung wird einer Einteilung in sieben Trendfelder folgen. Diese sieben Trendfelder sind:

  • Demographische Entwicklung,
  • Ressourcen- und Umweltentwicklung,
  • Wissenschafts- und Technologieentwicklung,
  • Kulturelle Entwicklung,
  • Gesellschaftliche Entwicklung,
  • Wirtschaftliche Entwicklung sowie
  • Politische Entwicklung.

Eine Analyse der Regionen in denen heute Piraterie und maritimer Terrorismus auftreten, hilft die Faktoren zu identifizieren, die Voraussetzung für die Phänomene in den Trendfeldern sind, und schafft die Möglichkeit, damit neue Räume zu identifizieren, in denen diese Phänomene auftreten könnten. Darüber hinaus müssen Ländern und Gruppen von Akteuren identifiziert und nach dieser Methode untersucht werden, die ein Interesse an der Nutzung der Phänomene haben.

Die thematisch und geographisch identifizierten Trends und Gegentrends werden zur Grundlage der Entwicklung von Szenarien . Aus den Szenarien werden die Trends identifiziert, deren Veränderung zu neuen Szenarien in Bezug zu den Themen Piraterie und maritimen Terrorismus geführt haben und möglicherweise künftig führen werden.